Regelmäßiger Alkoholkonsum ist nicht nur schädlich, sondern eine Sucht

Regelmäßig liest man in den Medien von Stars & Sternchen, die unter Alkoholeinfluss mal wieder eine Peinlichkeit nach der Nächsten vorgeführt haben. Gleichermaßen lesen wir sehr häufig in den Zeitschriften und Welt-Medien, dass die Zahl der Alkoholiker steigt. 2014 waren es in Deutschland allein 2 Millionen Menschen, die nachweislich süchtig nach Alkohol waren und die Zahl dürfte vier Jahre später deutlich gestiegen sein, wobei die Dunkelziffer unglaublich hoch sein dürfte. Denn viele reden sich ihren Alkoholkonsum schön und messen ihren Konsum anders, als es richtig wäre. Wer täglich ein Bier trinkt, ist bereits alkoholkrank. Das vergessen viele. Wer mehrfach die Woche davon spricht, sein Bier nach der Arbeit zu benötigen, weil es entspannt, der sollte ebenfalls darüber nachdenken, ob hier eine Sucht bereits im vollen Gange ist. Alkohol ist der stille Begleiter in den Weg in den Abgrund, wenn man der Sucht nicht mehr entfliehen kann und deswegen berichten wir hier über den regelmäßigen Alkoholkonsum sowie seine Folgen.

Regelmäßiger Konsum sollte realistisch betrachtet werden

Viele Menschen haben beim Thema Alkoholmissbrauch/Alkoholsucht und dem Begriff „Alkoholiker“ eine gewisse Hemmschwelle der eigenen Reflexion gegenüber. Das bedeutet, dass Betroffene sich häufig anders wahrnehmen als bereits das Umfeld und anders beurteilen als die Mitmenschen. Denn nicht jeder, der jedes Wochenende von Freitag bis Sonntag trinkt, empfindet sich als Alkoholiker. Es hat sich fälschlicherweise herausgestellt, dass viele Alkoholiker mit einem täglichen Konsum gleichsetzen, aber das muss nicht zwangsläufig sein und selbst dann machen viele dort noch einen Unterschied. Folgende Warnhinweise sind bereits zu bewerten und können in die Richtung des Alkoholikers und deren Konsum gehen.

– Täglich ein Glas Wein nach der Arbeit
– Täglich eine Flasche Bier nach der Arbeit
– Jedes Wochenende betrunken
– Regelmäßig die Woche unterschiedliche Alkoholgetränke

Das sind bereits Anzeichen dafür, dass ein gewisses Risiko vorhanden ist oder bereits eine Sucht. Wer behauptet denn, dass das Bier nach der Arbeit entspannend ist? Das ein kühles Blondes jetzt bei dem warmen Wetter, welches Tage andauert, gut tut? Aussagen wie diese sollten immer hellhörig machen, wenn dort ein gewisses Schema zu erkennen ist. Auch das obligatorische Glas Wein am Abend und das regelmäßig führt letzten Endes bei Experten dazu, dass man von einer Alkoholsucht spricht, auch wenn viele Betroffene das nicht wahrhaben wollen oder mit „ich habe das unter Kontrolle“ argumentieren.

So erkennt man, ob man alkoholsüchtig ist

Nur weil man mal ein Bier trinkt oder dort ein Wein oder bei einer Party über die Stränge schlägt, besteht längst kein Grund zur Sorge. Gewisse Regelmäßigkeiten sollten jedoch genauer beachtet werden, um sich selbst besser reflektieren zu können. Wer täglich sein Feierabendbier genießt oder sein Glas Wein, der sollte sich selbst hinterfragen, ob es schon ein „Brauchen“ darstellt. Wer regelmäßig seine eigene Grenze von einem Bier heute, einem Bier morgen & Co über Board wirft und mehr zu sich nimmt, ist ebenfalls auf dem besten Wege zur Sucht. Wer sich regelmäßig betrunken vorfindet, der missbraucht den Alkohol natürlich ebenfalls in ungesunden Maßen.

Der richtige Umgang mit Alkohol ist gerade auch in stressigen Situationen, in Trauer oder nach Trennungen für viele nicht einfach. Wer das merkt, sollte sofort Hilfe aufsuchen, weil dann natürlich vom Alkoholmissbrauch die Rede ist, welcher unweigerlich auch in eine Sucht führen kann. Der Alkoholkonsum schadet dem Körper sowie dem Hirn. Deswegen sollten Betroffene in jedem Fall schauen, ob sie süchtig sind, einige Symptome darauf hindeuten, dass man gewisse Mengen bereits benötigt oder auch mal die Freunde & Co fragen, wie die einen wahrnehmen. Hilfe suchen ist auch bei anonymen Alkoholikertreffen nie verkehrt.

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